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Kunst

»IN SO VIEL GUNST STIRBT ALLE KUNST.«

Diskussion mit Thomas Oberender (Intendant der Berliner Festspiele), Ilia Papatheodorou (She She Pop - Performance-Kollektiv) und Stephan Muschick (RWE Stiftung).

Moderation: Alexander Kissler (Cicero – Magazin für politische Kultur).

Begrüßung: Sven Sappelt (CLB Berlin).

Es gibt viele Gründe, die gegenwärtige Kulturförderung zu kritisieren:

Die zeitlich befristete Einzelprojektförderung vergrößert den Verwaltungsaufwand, verunmöglicht Planungssicherheit und verschärft prekäre Arbeitsbedingungen – in Institutionen wie in der Freien Szene.

Den öffentlichen Haushalten fehlt das Geld, um die Situation der Kulturschaffenden signifikant zu verbessern. Private Geldgeber wissen zunehmend, ihren Einfluss im kulturellen Feld geltend zu machen.

Aber wie ist es um das Verhältnis von privater und öffentlicher Kulturförderung bestellt?

Kann privates Engagement künstlerische Wagnisse und positive Allianzen ermöglichen, die andernfalls nicht zustande kämen - wie Stephan Muschick findet, der als Geschäftsführer der RWE Stiftung das VISIT-Stipendium und den International Light Art Award mit ins Leben gerufen hat.

Oder treten die von Stiftungen initiierten Programme und von Sammlern initiierten Ausstellungen zunehmend in Konkurrenz zu bereits existierenden Initiativen und Organisationen, die sie eigentlich unterstützen sollten – wie Thomas Oberender argumentiert.

Das Performance-Kollektiv She She Pop hat im Laufe der letzten zwanzig Jahre vielfältige Erfahrungen mit den Vor- und Nachteilen öffentlicher wie privater Kulturförderung gesammelt – von der Einzelprojektförderung bis zur Basisförderung - und wird die Diskussion aus der Perspektive der freien Theatermacher bereichern.

Veranstaltungsort ist das CLB Berlin – ein neuer Raum für zeitgenössische Kunst, Kulturwissenschaft und Urbanismus, der 2015 eröffnet und auf privatem Engagement basiert. Als kollaborativer Ausstellungs- und Veranstaltungsort bietet er ein vielfältiges Programm in Kooperation mit öffentlichen Hochschulen, privaten Stiftungen und selbständigen KulturunternehmerInnen – und muss seinerseits eine tragfähige Finanzierung modellieren.

Aktuelle Ausstellung im CLB Berlin:

Stefano Cagol „The Body of Energy (of the mind)".

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 15.00 – 19.00 Uhr. Und nach Vereinbarung.

Stefano Cagol war 2015 Stipendiat der RWE Stiftung und ihres Artist in Residence-Programm VISIT.

WANN?

10.12.2015

um 19:00 UHR

WO?

CLB Berlin im Aufbau Haus, Prinzenstr. 84.2, 10969 Berlin

WAS?

Brauchen wir neue Modelle zur Kulturförderung?
Diskussion mit Thomas Oberender (Berliner Festspiele), ...

WER?

Diskussion mit Thomas Oberender (Intendant der Berliner Festspiele),
Ilia Papatheodorou (She She Pop - Performance-Kollektiv) und Stephan Muschick (RWE Stiftung).
Moderation: Alexander Kissler (Cicero – Magazin für politische Kultur).
Begrüßung: Sven Sappelt (CLB Berlin).

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