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Wissenschaft

»GRENZSPUREN Postcolonial Studies als Medientheorie«

© Isaac Julien

Grenzziehungen zwischen Hier und Dort, dem Eigenen und dem Fremden, zwischen Kultur und Natur sind ständig medialen Konfigurationsprozessen unterworfen. Audiovisuelle Medien wie Film und Fernsehen prägen Bilder, Sichtweisen und Wahrnehmungsmuster - und hinterlassen so ihre Spuren im gesellschaftlichen (Unter)Bewusstsein.

Die Tagung Grenzspuren und De-präsentationen - Postcolonial Studies als Medientheorie lädt ein, einen kritischen Blick auf die medialen Bildwelten aus der Perspektive der aktuellen Postkolonialismus-Forschung zu werfen. 

 

Die zweitägige Tagung besteht aus Workshops, Vorträgen und Diskussionen sowie drei Filmvorführungen mit Einführung.

Im Foyer werden Fotografien aus der Serie "Shaped - Individual Equality" von Ashley Jones gezeigt.

Neben jungen Akademikern und Filmschaffende sind in gleichem Maße auch Akteure und Interessierte außerhalb des akademischen Umfelds angesprochen.

Programm: 

 

Donnerstag, 24.04.        

15.00 Empfang

16.00 Begrüßung                                 

16.30 Film-Einführung, Janine Wahrendorf           

17.00 Vénus Noire (2010, Abdellatif Kechiche)

Freitag, 25.04.  

Tagung – Aktuelle und historische Perspektiven

09.00 Dominik Buch, Chronofotografie und Körpervermessungen, Impuls

09.30 Julien Enoka-Ayemba, Filmgruppe Remember Resistance, Vortrag

10.30 Pause

11.00 Maja Figge, Postcoloniales Kino – Raoul Pecks Lumumba, Workshop

12.30 Mittagspause

13.30 Film-Einführung, Friedrich Balke            

14.00 The Halfmoon Files (2007, Philipp Scheffner)

16.00 Pause

16.30 Podiumsdiskussion: Der Ureinwohner im Zeitalter seiner medialen Reproduzierbarkeit. Mit Joel Kossivi Agnigbo, Julien Enoka Ayemba, Pierre Banzimwabo, Maja Figge, Wolfgang Fuhrmann. Moderation: Sven Sappelt.

Samstag, 26.04.

Tagung – Themenblöcke zu Genre und medialen Formationen.

09.00 Kai Bernhardt, Zombiefilm und Postkolonialismus, Workshop

10.00 Pause

10.30 Wolfgang Fuhrmann, Wirtschaftswunderkino der 60er Jahre, Vortrag

12.00 Pause

12.30 Peter Vignold, Aktuelle TV Formate

14.00 Pause

15.00 Christian Stewen, Avatar, Postkolonialismus und Science Fiction, Workshop

16.00 Film-Einführung, Christian Stewen    

16.30 Avatar (2009, James Cameron)

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um Anmeldung per Email wird gebeten: pcm(at)rub.de

Ein Projekt der AG Postcolonial Media Studies der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit C60/Collaboratorium und Zukunftsakademie NRW, Bochum.

Gefördert durch das Kulturbüro und Integrationsbüro der Stadt Bochum, die Bochum-Agenda 21, die Ruhr-Universität Bochum und das Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.

Die Filmreihe wird gefördert durch das AKAFÖ-Kulturbüro boskop.

WANN?

24.04.-26.04.2014

WO?

Zukunftsakademie NRW, Humboldtstr. 40, Bochum

WAS?

Filmscreenings, Vorträge, Workshops, Diskussionen.

WER?

Arbeitsgruppe Postcolonial Media Studies, Ruhr-Universität Bochum

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